Indien

 

Ich habe vieles gehört, von atemberaubend über mega überlaufen bishin zu gefährlich und tödlich. Aber hier schildere und teile ich die nächsten Wochen meine ganz eigenen Erfahrungen.

 

Am Flughafen angekommen war das erste was ich erblickte die Taxis. Diese sind sofort in die Schublade "lovely objects" in meinem Gehirn gewandert. Ich liebe diese Fahrzeuge irgendwie, sie verbreiten einen gewissen Charme, unbeschreiblich. Bisher hatte ich leider noch nicht die Chance, mit einem zu fahren, aber das wird sicherlich noch passieren.

Charmant in Gelb

Trotz einiger Verständigungsprobleme und mageren Englischkenntnissen sind die Inder hier in Kolkata meiner bisherigen Erfahrung nach sehr hilfsbereit und versuchen ihr Bestes, Dir zu helfen. Zu gewissen Zeiten, wie in der Rush-Hour, kann es aber dann doch mal passieren, dass sie Dich links liegen lassen, ist aber auch verständlich.

So sind wir (Mickey und ich) dann schließlich zu unserem Host gekommen, erschöpft wie schon sehr lange nicht mehr.

Wie uns schon angekündigt wurde, haben wir zwei australische Couchsurfer als Mitstreiter, sie sind ein nettes junges Pärchen, mit denen wir uns sehr gut verstehen. Wir haben zusammen auf JoJo (unseren Host) gewartet, um gemeinsam Frühstück zu besorgen. Er ist eine so herzensgute Person, ich hätte mir keinen besseren Host für meinen Start in Indien wünschen können. Er nahm uns herzlichst auf, kann verdammt gut Englisch und kennt super Spots, um sich die indische Küche munden zu lassen. Er hat mich den indischen Tee kosten lassen, der einen festen Platz in meinem Herzen ergattert hat.

Masala Chai, herrlich!

Was mir ganz besonders aufgefallen ist, ist, dass die Bewohner der Stadt sehr neugierige Menschen sind. Sie starren uns regelrecht an, nur wenige lächeln zurück. Ob es daran liegt, dass sie in Gedanken sind oder sogar unfreundlich, kann ich nicht sagen. Aber solange es nur beim Starren bleibt, habe ich damit absolut kein Problem. Ich trete jedem Menschen möglichst freundlich gegenüber, da ich mich über selbiges Agieren des anderen ebenso freue.

ein seltenes Lächeln

 

Nach mittlerweile mehr als 36 Stunden ohne Schlaf, abgesehen von den paar Powernaps, um durch den Tag zu kommen, fielen wir dann totmüde...naja...ins Bett kann ich nicht sagen.... ich sage mal, auf den Boden. Unser Schlafplatz besteht aus einem Teppich, einem Tuch zum Matratzenbezugszweck und vier Kissen. Taiwan war schon ein guter Einstieg, das hier ist dann das nächste Level.

 

Gute Nacht Indien